Der Braunkohleabbau in den 1960er- bis 80er -Jahren führte in der Region zwischen Bitterfeld und Leipzig zu markanten Landschaften und hatte weitreichende wirtschaftliche und soziale Folgen. Die Tagebaue wurden nach 1990 geschlossen, die Renaturierung und Flutung der Restlöcher dauert bis heute an.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die Geschichten und 3D - Druckmodelle der sieben Dörfer südlich und nördlich von Delitzsch, die zwischen 1976 und 1992 dem Braunkohleabbau zum Opfer fielen: Grabschütz, Kattersnaundorf, Lössen, Schladitz, Werbelin, Paupitzsch und Seelhausen.

Multimedial werden die Abbautechniken, die strukturellen Veränderungen und die mit der Umsiedlung verbundenen menschlichen Schicksale beleuchtet.

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