Seit dem Sommer 2015 gibt es wieder drei Braunbären, die das historische Gemäuer "bewachen". Jette (*1988 in Torgau) und die beiden Geschwister Bea und Benno (*2013 im Wildtierpark Gangelt, NRW) erfreuen Tag für Tag ihr Publikum.

Torgau und seine Bären-Maskottchen gehören einfach zusammen. Die Torgauer lieben ihre großen "Teddys".
Dennoch bittet das Landratsamt Nordsachsen die Besucher darum, KEIN Futter in den Bärengraben zu werfen.
Die Tiere werden ausgewogen von ihren Pflegerinnen versorgt. "Fremdes Futter tut den Bären nicht gut. Wer helfen will, der sollte spenden", betont Pflegerin Gabriele Mierau.

Mittels Webcam können Sie die Bären live beobachten. Sie sind neugierig? Dann klicken Sie auf das Standbild:

 

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Zahlreiche Bürger, das Landratsamt Nordsachsen, die Große Kreisstadt Torgau, Vereine und Firmen ziehen an einem Strang, um die Zukunft der Torgauer Bären abzusichern. Vielen Beteiligten ist Dank zu sagen, vor allem aber der Torgauer Bärenstiftung, die sich mit dem Einwerben zahlreicher Spenden um die Bären verdient macht. 

Mehr zur Historie des Bärengrabens finden Sie hier. 


Kurzporträt der Bärenpflegerinnen:

Angela Mierau-Fausack und Gabriele Mierau lieben Tiere, ob klein oder groß, schon seit ihrer Kindheit. Die Pflegerinnen sind seit über 20 Jahren im Landratsamt im Dienste der Bären tätig. Aber auch für die Pflege des Rosengartens, kleinere Hausmeistertätigkeiten und für den Bau von Bären-Spielzeug sind sie zuständig. Gabriele Mierau ist gelernte Gärtnerin und im Zweitberuf Hundetrainerin. Sie ist sozusagen eine Quereinsteigerin, was die Bärenpflege betrifft. Ihre Partnerin Angela Mierau-Fausack ist Meisterin der Rinderzucht und hat sich qualifiziert. Beide haben sich selbst viel über die Haltung von Bären angelesen, Erfahrungen mit Kollegen ausgetauscht und an Fortbildungen teilgenommen. Die Pflegerinnen leben in Torgau nicht weit entfernt vom Arbeitsplatz. So können sie Tag und Nacht schnell bei ihren Bären sein.