Aktuell werden die drei Bärenställe im Keller des Schlossflügels E von den Geschwistern Bea und Benno sowie Altbärin Jette bewohnt. Bea und Benno waren im Sommer 2015 damals als Zweijährige nach Torgau gekommen, und haben sich seither unter der Obhut des Trios der Bärenpflegerinnen prächtig entwickelt. Die im Januar 1988 geborene Jette hat sich nach dem Tod ihrer langjährigen Gefährtin Quistel im Frühjahr 2015 mittlerweile längst mit den Youngstern arrangiert und ist trotz ihres für Braunbären bereits hohen Alters noch ziemlich mobil. Im März 2021 wurde der große von insgesamt zwei Bärengräben unterhalb der Schlossbrücke generalüberholt und für die drei Tiere als artgerechter Freilebensraum gestaltet.


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Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, das Landratsamt Nordsachsen, die Große Kreisstadt Torgau, Vereine und Firmen ziehen an einem Strang, um die Zukunft der Torgauer Bären zu sichern und zu gestalten. Vielen Beteiligten ist Dank zu sagen, vor allem aber der Torgauer Bärenstiftung, die sich mit dem Einwerben zahlreicher Spenden um die Bären verdient macht.

Torgau und seine Bären-Maskottchen gehören einfach zusammen. Und die Menschen lieben ihre großen "Teddys". Vielen Eltern und Großeltern pilgern tagtäglich mit ihren Kinder und Enkelkindern zum Schloss, um sich an den verspielten und fast immer aktiven Bären zu erfreuen. Dennoch bittet das Landratsamt Nordsachsen die Besucher darum, KEIN Futter in den Bärengraben zu werfen. Die Tiere werden ausgewogen von ihren Pflegerinnen versorgt. "Fremdes Futter tut den Bären nicht gut. Wer helfen will, der sollte spenden", betont die leitende Tierpflegerin Heide Grieser.


Mehr zur Historie des Bärengrabens finden Sie hier. 

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