Die Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ wird von der Rüstkammer konzipiert und fasst thematisch die  seit 2012 gezeigten Sonderausstellungen mit einzigartigen Ausstellungsstücken zusammen. Die Themen "Das WORT im Bild. Biblische Darstellungen an Prunkwaffen", "Die sächsischen Leibtrabanten" und "Fürstenhochzeiten in Torgau"  werden um die Repräsentation der sächsischen Kurfürsten und ihres Hofes zu Beginn des 17. Jahrhunderts bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges ergänzt: Ein prachtvolles Fürstengewand aus italienischem Goldbrokat, kostbare Rapiere, reich verzierte Feuerwaffen oder auch ein beeindruckendes Trinkspiel in Gestalt einer Kanone zeigen die glanzvolle Regierungszeit des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585/1611-1656). Die Ausstellung thematisiert darüber hinaus Torgau als Zentrum der Goldschmiedekunst und präsentiert u.a. die zauberhafte „Torgauer Apotheke“, ein indisches Perlmutterkästchen in der Fassung und Ausstattung eines Torgauer Goldschmieds aus dem Grünen Gewölbe. Diese erlesene Auswahl an Schätzen aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden lässt den Glanz des kurfürstlichen Hofes im architektonisch und reformationsgeschichtlich bedeutenden Schlosses Hartenfels in Torgau lebendig werden.

Tafelschiff (Tischaufsatz) aus einem Nautilusgehäuse, S. Lormann, Torgau 17. Jh.


Anmeldungen und Informationen zu Führungen sowie weiteren touristischen Angeboten erhalten Sie beim Torgau-Informations-Center, Tel. 03421 – 70 140, http://www.tic-torgau.de/