Zu Beginn der Sanierung war zunächst der alte Putz komplett entfernt worden, um Baufachleuten und Restauratoren einen Überblick über die ursprüngliche Fassadengestaltung und den exakten Sanierungsbedarf an Fenstern und Türen, Gewänden und Gesimsen sowie an Teilen der Dacheindeckung zu verschaffen. „Die Sandsteingesimse erforderten beispielsweise eine größere restauratorische Zuwendung, was die Fertigstellung entsprechend verzögerte“, sagt der zuständige 2. Beigeordnete des Landkreises Nordsachsen, Jens Kabisch. Auch der lange Winter habe das Bauprojekt gebremst, da sowohl Putz- als auch Malerarbeiten nur ab einer bestimmten Temperatur möglich sind.
Die Fassade zwischen den beiden, bereits 2021/22 sanierten Eckerkern erhielt letztlich drei neue Schichten Kalkputz samt Anstrich. Frische Farben schmücken auch die Fenster und Faschen. Der vor Beginn festgelegte Kostenrahmen, so Jens Kabisch, wurde trotz der Verzögerungen eingehalten.



























